Gedanke für die Woche

    Primel 010                                                                 

Was wir wissen ist ein Tropfen,

was wir nicht wissen ein ganzer Ozean.

Isaac Newton 1642-1724

Kanzleistunden

Die Pfarrkanzlei ist geöffnet:

Montag 8 - 12 und 14 - 16 Uhr
Dienstag 8 - 12 Uhr
Donnerstag   8 - 12 und 15 - 17 Uhr
Freitag 8 - 12 Uhr
Samstag 8 - 11 Uhr

und nach Vereinbarung

Pfarrgeschichte

Die Pfarre zu den hll. Philipp und Jakob

Die ältesten Zeugen des Ortsnamens stammen aus den Jahren 1247:  de Aichen = von Eich

Pfarrkirche mit Kirchenplatz

 

Am 25. 3. 1300 tritt ein Reicher von Aychh als Zeuge in einer Schenkungsurkunde Heinrichs von Atzenbrucke auf.

1250 – 1300:   Vermutlicher Zeitraum der Pfarrgründung durch den Bischof von Passau (im Zuge der Verdichtung des Pfarrnetzes). die Mutterpfarre Zwentendorf erhält in Eich eine Tochterpfarre zu den Hl. Philippus und Jakobus.

1327: Erste urkundliche Nennung der Pfarre in einer Schenkungsurkunde des Bischofs von Passau

1366: Nächste Erwähnung in einer Schenkungsurkunde Heinrichs von Atzenbrugg. Das ursprüngliche Gotteshaus wahrscheinliche eine einschiffige Hallenkirche im gotischen Stil, errichtet an der Stelle einer aus Holz gezimmerten Kapelle.

1401: Erste Erwähnung eines Pfarrers Steffan in der Stiftungsurkunde des Propstes Bartholomäus von Klosterneuburg über eine Messe in der neu errichteten Kapelle in Atzenbrugger Schloß.

1666: Verliert Heiligeneich seine Selbständigkeit an Zwentendorf und ist nur mehr Vikariat.

1683: Die alte Kirche von türkischen Horden niedergebrannt, in der Folgezeit notdürftiger Wiederaufbau.

1741: Weihe des wiederhergestellten Gotteshauses durch den Weihbischof von Passau und Regensburg Anton Joseph Graf von Lamberg.

1782: Barocker Neubau der Kirche: Vergrößerung um Seitenschiffe und Apsis, Erhöhung des Turmes durch den Kremser Baumeister Koch. Fresken und Scheinarchitekturmalerei vom Wiener K.K. Hof- und Kammermaler Joseph Adam Ritter von Mölk und seinen Gehilfen Josef und Michael Schmutzer. Die Kanzel ein Werk des Kooperators Alois Schmid, die Kirchenstühle schuf Tischlermeister Richard Binkel aus Heiligeneich. Das Ganze ein Lebenswerk des Pfarrvikars Iganz Wital (1746-1797). Auch das Pfarrhaus und das neue Schulhaus ließ Wital erbauen.

1792: Erhebung zur selbständigen Pfarre durch Erlass des Kaisers Leopold I. Ignaz Wital wird der erste selbständige Pfarrer von Heiligeneich

1809: Plünderung der Kirche durch die im Pfarrhof einquartierten Soldaten der Napoleonischen Armee.

1881: Auflassung des Friedhofs, der um die Kirche war.

1926: Einbau des Haupttores auf der Westseite

1932: Gesamtrenovierung der Kirche nach der stilwidrigen Innenrenovierung von 1898. Restaurator Dr. Franz Walliser unter Pfarrer KR Franz Grießler.

1944: Bombentreffer im benachbarten Pfarrhof. Schäden an der Kirche

1953: Außenrenovierung der Kirche

1958: Innenrenovierung durch Ludwig Peyscha unter Dechant und Pfarrer KR Franz Wagner

1971: Wird das Patronat, das zuletzt die Bundesgebäudeverwaltung war, aufgelöst.

1975: Neuer Pfarrhof, der alte von 1796 wurde abgerissen.

1987-97 Gesamtrenovierung unter Pfarrer Richard Jindra. Die Fresken von Mölk erstrahlen durch Restaurator Johann Rauchegger, Haag im neuem Glanz.

 

Messestationen:
Schloßkapelle Atzenbrugg, deren erste Erwähnung 1190 sein dürfte. Das Geschlecht der Atzenbrugger wirkte von 12. bis zum 14. Jahrhundert (darunter Erzbischof Ortolf von Atzenbrugg, ein Abt Ferdinand von Atzenbrugg in Melk, und die Schwester des Erzbischofs war Kammerfrau bei Herzogin Anna, der Gemahlin Albrechts II. von Österreich). Das Schloß kam im 14. Jh. in Besitz des Stiftes Klosterneuburg. Es beherbergte zwischen 1820 und 1828 Franz Schubert, 1849 wurde es Stätte für das Bezirksgericht. Heute ist es Schubertgedenkstätte und Sitz des Nö Volkskulturwerkes.